Baudenkmale bedürfen des Schutzes und der öffentlichen Fürsorge. Dies ist in den Denkmalschutzgesetzen der Länder geregelt. Die Umsetzung dieser Regelungen im konkreten Fall ist oft ein sehr langer und steiniger Weg. Bei der Sanierung sind häufig spezielle Planungslösungen gefragt. Hier zwei Beispiele für unseren Beitrag zu einer nachhaltigen Nutzung eines Baudenkmals:
Projekt:
Am Turm des Gohliser Schlösschens stellten Holzschützer und Tragwerksplaner Einsturzgefahr fest. Wegen Bau- und Sanierungsfehlern in der Vergangenheit konnte kein neues Holz in das vorhandene Fachwerk eingesetzt werden.
Hier wurde Stahlleichtbeton im Spritzverfahren eingesetzt. Nach aufwändiger Sanierung erstrahlt das Schlösschen heute im neuen Glanz und wird vom Freundeskreis "Gohliser Schlösschen" e.V. betrieben.
Bauherr: Stadt Leipzig
Bausumme: 7,5 Mio. Euro
Ausführlichere Informationen
Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie in diesem Artikel (Achtung:1,3 MB)
Die Internetseiten des Freundeskreises "Gohliser Schlösschen" e.V. finden Sie hier
Anfragen zu unseren Leistungen stellen Sie bitte hier im Kontaktformular.
| Projekt:
Beim Wiederherstellen und Umbauen eines Barock- und Frührenaissance-Gebäudes stellten der immense Befall durch tierische und pflanzliche Schädlinge sowie die Lage in Erdbebenzone 1 eine besondere Heraus-
forderung dar. Dennoch sollte denkmalgerecht soviel wie möglich Originalsubstanz erhalten bleiben.
Folgende besonderen Verfahren wurden angewendet:
- Beta-Verfahren (Glasfaserstäbe als Holz-an-Holz-Prothese)
- Reaktionsharzbeton
- Trägerrostberechnung
Bauherr: Stadt Torgau
Bausumme: 7,0 Mio. Euro |
Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie in diesem Artikel (Achtung: 1,7MB)
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